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Backup händisch erstellen

Was muss man sichern?

  1. Datenbank
  2. Bilder und Dateien
  3. Konfiguration

Datenbank sichern

Alle Texte und Einstellungen sind in der WordPress-Datenbank enthalten.

Um ein Backup von der Datenbank zu erstellen, geht man in das WebSitePanel (https://panel.ccc.at)

  • MySql-Datenbank -> Browse Database.
  • Im phpMaAdmin die Datenbank (zum Beispiel wp_name) anklicken.
  • Menüpunkt „Exportieren“
  • Exportiere Tabellen der Datenbank „wp_name“ („Schnell“) -> OK
  • Datenbank wird als Text auf den eigenen Rechner downgeloadet.

Sollte alles kaputt gehen, legt man wieder eine gleichnamige Datenbank an und verwendet den Menüpunkt „Importieren“.

Damit werden alle Tabellen und ihre Inhalte wiederhergestellt.

Bilder und Dateien sichern

Alle upgeloadeten Bilder, PlugIns und Themen befinden sich im Ordner wwwroot\wp-content

Es genügt, alle Dateien in diesem Ordner mit Ftp auf den eigenen Rechner downzuloaden.

Im Wiederherstellungsfall wird WordPress neu installiert und dann dieser Ordner vom Backup überschrieben.

Alle anderen Verzeichnisse muss man nicht sichern, die kann man jederzeit durch eine Neu-Installation von Word-Press wiederherstellen.

Konfiguration sichern

Die wichtigste Datei zur Wiederherstellung einer WordPress-Installation ist die Datei wwwroot\wp-config.php

In dieser Datei ist die Datenbank-Konfiguration enthalten und auch die Schlüssel zur Validierung der Passwörter.

Diese Datei muss man nach einer eventuellen Neuinstallation von WordPress in den Ordern wwwroot zurück übertragen.

Andernfalls kann man keine Verbindung zur Datenbank herstellen.


Wenn man also WordPress händisch sichert, dann muss man diese drei Schritte ausführen.

Es geht auch automatisch und dazu gibt es im folgenden Artikel eine Auswahl von Programmen:

Hier werden ein paar Backup-Lösungen beschrieben:
http://wp.clubcomputer.at/2015/10/backup-am-client/

Backup am Client

In der klassischen (statischen) Entwicklung von Webseiten erstellt der Autor mit oder ohne speziellen Editor die gesamte Html-Seite und ist für alle Links und JavaScripts und Formatierungen selbst verantwortlich. Wenn nicht spezielle Editoren verwendet werden, muss man diese Formatierungen für jede Seite wiederholen. Ändert sich etwas am Layout, muss man diese Änderung in allen Seiten wiederholen. Alle diese Seiten konnte man am eigenen Rechner testen und danach mit Ftp auf den Server übertragen. Dabei wurden ältere Versionen dieser Seiten einfach überschrieben. Man hatte daher immer eine lokale Version als Backup der publizierten Version. Sollte etwas am Server passieren (und wir hatten dieses Szenario vor einigen Jahren tatsächlich), dann konnte der Autor die lokale Version problemlos auf den Server übertragen.

Wenn in der Vergangenheit zum Beispiel eine Html-Tabelle mit Veranstaltungen oder ein Terminkalender gepflegt wurden, dann werden bei WordPress diese früheren Editieraktivitäten in ein PlugIn „Veranstaltungen“ ausgelagert, das dann einerseits die Veranstaltungen automatisch in einer Tabelle anzeigt aber auch eine Anmeldung ermöglicht und auch die angemeldeten Personen verwaltet, etwas, das in klassischer Html-Technologie nicht möglich war.

Wir werden von Werner über diese PlugIns im nächsten Clubabend Näheres erfahren.

Bei WordPress gibt es keine lokale Installation, alle Eingaben erfolgen über den Browser. Man ändert auch nichts am Layout, formatiert kein Html. Alles, was man eingibt sind Texte und Bilder, die nur mit kleinen Formatierungen versehen werden sollten, weil alles andere vom jeweiligen Thema bestimmt wird. Die Komposition dieses Inhalts zu einer Html-Seite erfolgt am Server.

Wollte man diese frühere Arbeitstechnik des lokalen Entwickelns am eigenen Rechner anwenden, müsste man lokal einen Webserver, darauf PHP und dazu auch MySql Installieren und dann lokal WordPress installieren. Ist dann alles getestet, dann muss man fast keine Dateien übertragen, lediglich Bilder aus dem Ordner wp-content muss man mit Ftp auf den Server bringen. Der eigentliche Inhalt steckt in der MySql-Datenbank und deren Abbild müsste man auf den Server bringen. Das funktioniert, sogar mit Bordmitteln von unserem WebSitePanel.

Es gibt dafür aber fertige Backup-Lösungen, die diese Vorgänge automatisieren. Im folgenden Artikel werden 7 WordPress-Backup-Lösungen beschrieben:
http://www.wpbeginner.com/plugins/7-best-wordpress-backup-plugins-compared-pros-and-cons/

Dynamik datenbankbasierter Seiten

Man muss aber bei all diesen Techniken bedenken, dass diese WordPress-Seiten auch die Mitwirkung der Besucher erlauben. Besucher können sich registrieren, können sich bei Veranstaltungen anmelden, können einen Newsletter bestellen oder in Foren diskutieren; das alles über zusätzliche PlugIns, die wir bei unserem nächsten Treffen besprechen wollen.

Diese Benutzeraktivität wird in der Datenbank gespeichert.

Würde man nun eine ältere Version der Datenbank mit einigen neuen Seiten auf den Server übertragen, sind die letzten Benutzeraktivitäten einfach weg. Das muss man beim Einspielen eines älteren Backups unbedingt beachten.