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Text aus Word einfügen

Eine der Fragen der Mitglieder war: Ich habe eine Word-Seite und möchte diese Seite jetzt in WordPress publizieren. Wie mache ich das?

Die Worddatei enthält den Titel „Internet-Dienste“ und eine Tabelle mit zwei Spalten, links ein Link und rechts die Beschreibung dazu. So schaut die Word-Datei aus:

Internet-Dienste

http://www.clubcomputer.at Forum, Wiki, Termine
http://digisociety.at/clubcomputer Rechnungen, Tickets, Dienste
https://drive.ccc.at Cloud-Speicher (früher cc-drive)
https://mail.ccc.at Mailserver (alle Domänen)
https://panel.ccc.at Verwaltung der Webressourcen
http://status.ccc.at Server-Check
http://www.ccc.at/wordpress-hosting WordPress-Hosting
http://www.ccc.at Technik hinter ClubComputer
http://pcnews.at Clubzeitung
http://buero.clubcomputer.at Kalender, Anwendungen
http://wapps.clubcomputer.at Web-Anwendungen
http://exweb.clubcomputer.at ExpressionWeb Beispiele
http://dnn.clubcomputer.at DotNetNuke-Installation
http://see.clubcomputer.at Medien-Archiv
  • WordPress: schwarze Kommandozeile: Neu -> Seite anklicken, Seiteneditor öffnet sich.
  • Word: Text mit Strg-A markieren, mit Strg-C in die Zwischenablage kopieren.
  • WordPress: Kursor in das Textfeld stellen und mit Strg-V den Text aus der Zwischenablage einfügen.
  • WordPress: Titel eingeben „Demoseite Club-Links“: es entsteht der Permalink „http://fiala.cc/demoseite-club-links/“
  • WordPress: Button „Veröffentlichen“ klicken. Fertig

Auf der WordPress-Seite ist überhaupt nichts verändert worden, weil diese Seite zwar existiert, sie aber nicht im Menü aufgenommen wurde. Es ist ja nur ein Test. Man sieht diese Seite daher nur, wenn man den Link kennt. Gibt man ein http://fiala.cc/demoseite-club-links/, sieht man die Seite.

Hätte man diesen Inhalt als „Beitrag“ veröffentlicht, hätte diese Seite den derzeit letzten Beitrag „Kuhhandel“ von seinem Platz verdrängt, denn anders als Seiten sind die Beiträge immer chronologisch angeordnet.

Barrierefreiheit, Accessibility

Moderne Webseite sollten so aufgebaut sein, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen, auch darauf zugreifen können. Sie verwenden dazu eigene Hard- und Software, die den Html-Kode besonders aufbereiten. Viele dieser Menschen sind Blinde, die eine Seite mit Braillezeile und Sprachausgabe „sehen“.

Die WordPress-Dokumentation beschreibt in einem eigenen Punkt des Handbuchs die unterstützenden Maßnahmen seitens WordPress.

Wir haben unser blindes Mitglied Wolfgang Kremser gebeten, sich die für den Clubabend hergestellte Musterseite http://fiala.cc „anzuschauen“, also im Hinblick auf die Lesbarkeit für Blinde zu untersuchen. Wolfgang hat der Seite ein gutes Zeugnis ausgestellt. Er kann alle Einträge im Menü lesen. Springt er einen konkreten Menüpunkt an, dann erhält er einen nur für ihn sichtbaren Link „zum Text“, der ihm hilft, das für ihn lästige Menü zu überspringen und direkt zum Text vorzustoßen. (Man muss sich vorstellen, dass er die Seite nicht wie ein Sehender als Ganzes sieht, sondern die Seite immer sequentiell von links oben nach rechts unten lesen muss und dabei müsste er ohne diese Hilfe immer wieder das Menü lesen.)

Backup am Client

In der klassischen (statischen) Entwicklung von Webseiten erstellt der Autor mit oder ohne speziellen Editor die gesamte Html-Seite und ist für alle Links und JavaScripts und Formatierungen selbst verantwortlich. Wenn nicht spezielle Editoren verwendet werden, muss man diese Formatierungen für jede Seite wiederholen. Ändert sich etwas am Layout, muss man diese Änderung in allen Seiten wiederholen. Alle diese Seiten konnte man am eigenen Rechner testen und danach mit Ftp auf den Server übertragen. Dabei wurden ältere Versionen dieser Seiten einfach überschrieben. Man hatte daher immer eine lokale Version als Backup der publizierten Version. Sollte etwas am Server passieren (und wir hatten dieses Szenario vor einigen Jahren tatsächlich), dann konnte der Autor die lokale Version problemlos auf den Server übertragen.

Wenn in der Vergangenheit zum Beispiel eine Html-Tabelle mit Veranstaltungen oder ein Terminkalender gepflegt wurden, dann werden bei WordPress diese früheren Editieraktivitäten in ein PlugIn „Veranstaltungen“ ausgelagert, das dann einerseits die Veranstaltungen automatisch in einer Tabelle anzeigt aber auch eine Anmeldung ermöglicht und auch die angemeldeten Personen verwaltet, etwas, das in klassischer Html-Technologie nicht möglich war.

Wir werden von Werner über diese PlugIns im nächsten Clubabend Näheres erfahren.

Bei WordPress gibt es keine lokale Installation, alle Eingaben erfolgen über den Browser. Man ändert auch nichts am Layout, formatiert kein Html. Alles, was man eingibt sind Texte und Bilder, die nur mit kleinen Formatierungen versehen werden sollten, weil alles andere vom jeweiligen Thema bestimmt wird. Die Komposition dieses Inhalts zu einer Html-Seite erfolgt am Server.

Wollte man diese frühere Arbeitstechnik des lokalen Entwickelns am eigenen Rechner anwenden, müsste man lokal einen Webserver, darauf PHP und dazu auch MySql Installieren und dann lokal WordPress installieren. Ist dann alles getestet, dann muss man fast keine Dateien übertragen, lediglich Bilder aus dem Ordner wp-content muss man mit Ftp auf den Server bringen. Der eigentliche Inhalt steckt in der MySql-Datenbank und deren Abbild müsste man auf den Server bringen. Das funktioniert, sogar mit Bordmitteln von unserem WebSitePanel.

Es gibt dafür aber fertige Backup-Lösungen, die diese Vorgänge automatisieren. Im folgenden Artikel werden 7 WordPress-Backup-Lösungen beschrieben:
http://www.wpbeginner.com/plugins/7-best-wordpress-backup-plugins-compared-pros-and-cons/

Dynamik datenbankbasierter Seiten

Man muss aber bei all diesen Techniken bedenken, dass diese WordPress-Seiten auch die Mitwirkung der Besucher erlauben. Besucher können sich registrieren, können sich bei Veranstaltungen anmelden, können einen Newsletter bestellen oder in Foren diskutieren; das alles über zusätzliche PlugIns, die wir bei unserem nächsten Treffen besprechen wollen.

Diese Benutzeraktivität wird in der Datenbank gespeichert.

Würde man nun eine ältere Version der Datenbank mit einigen neuen Seiten auf den Server übertragen, sind die letzten Benutzeraktivitäten einfach weg. Das muss man beim Einspielen eines älteren Backups unbedingt beachten.

WordPress-Upgrade verlangt nach Ftp-Kennung

Bei Version 3 von WordPress musste der Administrator die neue Version mit Ftp auf den Server übertragen oder man musste WordPress diese Ftp-Reche geben. Das ist der Grund, warum nach den Ftp-Zugangsdaten verlangt wird.

Die aktuelle Version 4 kann ein Upgrade selbständig durchführen, benötigt dazu aber das Zugriffsrecht auf alle Dateien des Installationsordners. Dieses Schreibrecht vergibt man im WebSitePanel. Neben jedem Objekt ist ein Schlosssymbol. Am einfachsten wählt man den Ordner wwwroot und erteilt das Schreibrecht für den anonymen Internetuser (das ist der Domänenname).

Wenn also WordPress beim Upgrade nach Ftp verlangt, kann man auch versuchen, die Schreibrechte auf dem WordPress-Ordner zu vergeben, damit der automatische Upgrade erfolgen kann.