Dein Web verlinkt

Damit eine Webseite auch von Google gefunden wird, muss es einen Link auf diese Seite geben.
Diesem Link folgt der Google-Crawler und daher findet er die Seite und kann sie in seinem Index aufnehmen.
Je mehr solche Links bestehen, desto besser.

ClubComputer und ccc.at verlinken alle gehosteten Domänen auf dieser (und auch auf anderen Seiten).
Damit ist gewährleistet, dass jede Seite grundsätzlich gefunden wird.

Diese Seite ersetzt aber nicht inhaltsbezogene Verlinkungen, die den Stellenwert der Seite erhöhen.

Fehlersuche

Beispiel

Unsere WordPress-Seite hätte den Url http://meinwp.domain.at

Administrationsseite erreichbar

Wenn es Fehler beim Aufruf einzelner Seiten gibt aber man noch die Administrationsseite /wp-admin aufrufen kann, kann man durch temporäres Ausschalten der PlugIns feststellen, ob es sich um einen Fehler von WordPress oder um einen Fehler in einem der installierten PlugIns handelt.

Ebenso kann man mit dem Thema verfahren. Man aktiviert ein anderes (einfaches) Thema, um eine eventuelle Fehlerursache dadurch zu eliminieren.

Administrationsseite nicht erreichbar

Gehen wir davon aus, dass beim Aufruf von http://meinwp.domain.at sich gar nichts meldet.

Zuerst testen wir, ob eine statische Seite aufrufbar ist. Dazu rufen wir auf:

http://meinwp.domain.at/liesmich.html

Wenn die Seite angezeigt wird, ist der Webserver in Ordnung. Wenn die Seite nicht angezeigt wird, dann sollte man andere bekannte Referenzseiten wie zum Beispiel http://fiala.cc aufrufen, die am selben Server laufen oder die Statusseite http://status.ccc.at. Diese Statusseite gibt Aufschluss über die Erreichbarkeit des Webservers.

Wenn der Webserver nicht erreichbar ist, müssen wir uns darum kümmern; bitte um eine Mail an support{at}clubcomputer.at.

Wenn aber andere Seiten funktionieren und nur die eigene „spinnt“, geht man weiter so vor:

Man geht in das Website-Panel und dort mit dem Dateimanager in den Ordner wwwroot. In diesem Ordner legt man eine neue Datei mit dem Namen phpinfo.php an und als Inhalt schreibt man:

<?php
phpinfo():
?>

Jetzt ruft man diese Datei auf:
http://meinwp.domain.at/phpinfo.php

Meldet sich die Statusseite von PHP, dann ist PHP korrekt am Server installiert und der Fehler liegt woanders.

Meldet sich aber PHP nicht, dann ist im Allgemeinen der so genannte Application-Pool angestürzt. In diesem Fall empfehlen wir folgende Vorgangsweise:

https://panel.ccc.at -> Website meinwp.domain.at -> Erweiterungen

PHP von der aktuell eingestellten Version auf eine andere Version ändern (meist sind die zwei letzten Versionen installiert) und den Versuch, die Seite

http://meinwp.domain.at/phpinfo.php

aufzurufen, wiederholen. Der Fehler könnte behoben sein. Wenn nicht bitte an support{at}clubcomputer.at schreiben.

Sollte aber das auch funktionieren, dann sollte man sich bei der deutschen WordPress-Seite eine aktuelle WordPress-Version downloaden und mit Ftp auf den Server übertragen, entpacken und alle Dateien in wwwroot verschieben. Die Konfigurationsdatei wird dabei nicht überschrieben, weil sie in den Installationsdateien nicht enthalten ist. Ebenso werden upgeloadete Bilder dadurch nicht angetastet. Sollte es sich daher um einen Defekt bei der WordPress-Installation gehandelt haben, sollte er nach diesem „Auffrischen“ aller Dateien entfernt worden sein.

Wenn dieses „Auffrischen“ auch keinen Erfolg bringt, dann könnte es sein, dass ein PlugIn oder das Thema der Übeltäter ist. Man geht daher mit dem Dateimanager im WebsitePanel (https://panel.ccc.at) in den Ordner wp-content. Dort schaltet man im Ordner plugins alle PlugIns aus, indem man die einzelnen Ordnernamen umbenennt (statt akismet schreibt man akismet-disabled). Danach startet man WordPress neu. Jetzt sollte WordPress starten und man kann daran gehen, die PlugIns der Reihe nach auf Fehler zu untersuchen.

Backup händisch erstellen

Was muss man sichern?

  1. Datenbank
  2. Bilder und Dateien
  3. Konfiguration

Datenbank sichern

Alle Texte und Einstellungen sind in der WordPress-Datenbank enthalten.

Um ein Backup von der Datenbank zu erstellen, geht man in das WebSitePanel (https://panel.ccc.at)

  • MySql-Datenbank -> Browse Database.
  • Im phpMaAdmin die Datenbank (zum Beispiel wp_name) anklicken.
  • Menüpunkt „Exportieren“
  • Exportiere Tabellen der Datenbank „wp_name“ („Schnell“) -> OK
  • Datenbank wird als Text auf den eigenen Rechner downgeloadet.

Sollte alles kaputt gehen, legt man wieder eine gleichnamige Datenbank an und verwendet den Menüpunkt „Importieren“.

Damit werden alle Tabellen und ihre Inhalte wiederhergestellt.

Bilder und Dateien sichern

Alle upgeloadeten Bilder, PlugIns und Themen befinden sich im Ordner wwwroot\wp-content

Es genügt, alle Dateien in diesem Ordner mit Ftp auf den eigenen Rechner downzuloaden.

Im Wiederherstellungsfall wird WordPress neu installiert und dann dieser Ordner vom Backup überschrieben.

Alle anderen Verzeichnisse muss man nicht sichern, die kann man jederzeit durch eine Neu-Installation von Word-Press wiederherstellen.

Konfiguration sichern

Die wichtigste Datei zur Wiederherstellung einer WordPress-Installation ist die Datei wwwroot\wp-config.php

In dieser Datei ist die Datenbank-Konfiguration enthalten und auch die Schlüssel zur Validierung der Passwörter.

Diese Datei muss man nach einer eventuellen Neuinstallation von WordPress in den Ordern wwwroot zurück übertragen.

Andernfalls kann man keine Verbindung zur Datenbank herstellen.


Wenn man also WordPress händisch sichert, dann muss man diese drei Schritte ausführen.

Es geht auch automatisch und dazu gibt es im folgenden Artikel eine Auswahl von Programmen:

Hier werden ein paar Backup-Lösungen beschrieben:
http://wp.clubcomputer.at/2015/10/backup-am-client/

Bild kann nicht eingefügt werden

Nah langer problemloser Arbeit mit eingefügten Bildern, trat plötzlich folgender Fehler auf: ein Bild sollte in die Medienbibliothek aufgenommen werden, der Upload funktionierte, doch dann wurde das Bild nicht angezeigt und im Texteditor wurde statt des Bildes das Symbol für einen gebrochenen Link gezeigt.

Wenn allerdings das Bild über einen Internet-Link eingefügt wurde (zum Beispiel aus Picasa-Webalben) funktionierte die Einfügung.

Das Rätselraten hatte ein Ende, nachdem die Adresse des Bildes genauer untersucht wurde: es war ein Bild mit Umlauten im Namen.

Meine aktuelle Schlussfolgerung ist, dass Bilder mit Umlauten im Dateinamen in WordPress nicht eingefügt werden können.

Dass das Bild über einen Internet-Link eingefügt werden kann, liegt daran, dass in diesem Fall die Umlaute URL-kodiert werden und daher der Fehler nicht auffällt.

Galerie NextGEN

Die Galerie NextGEN bindet einen Ordner mit Bildern an eine Seite oder einen Beitrag in WordPress.

In den Einstellungen von NextGEN wird konfiguriert, wie diese Bilder angezeigt werden sollen.

Mehrere solcher Ordner können auf einer so genannten Album-Seite zusammengefasst werden.

Man kann die Bilder über FTP uploaden und dann von NextGEN „lernen“ lassen. Ebenso ist es möglich, nachträglich Bilder in den einzelnen Ordnern der Galerie zu ergänzen.

Da die Galerie auf einer ganz normalen WordPress-Seite erscheint, kann man vor und nach der Galerie Texte und weitere Bilder einfügen.

Man kann eine Galerie an mehreren Stellen und dann auch in verschiedener Darstellung im Web verwenden. Und man kann viele verschiedene Darstellungsvarianten anwenden.

Die Galerie ist linear und die Ordner können nicht verschachtelt werden. Es gibt aber einen Trick, wie man das dann doch machen kann. Man kann nämlich beliebig viele Galerien (=Ordner) auf einer Seite vereinen und das heißt dann „Album“.

In einer Plus-Version gibt es auch weitere Darstellungsvarianten, alle „fully responsive“, die aktuell im Angebot 35, Euro kostet.

Es gibt auch eine weitere Pro-Version dieser Galerie aber diese zielt auf den Verkauf der Bilder ab und das brauchen wir nicht. Wir kommen daher mit der kostenlosen Basis-Version aus.

Beispiel aus dem Web von Frau de Comtes
http://www.decomtes.at/werke/serie-1/

Homepage der Galerie
http://www.nextgen-gallery.com/

 

Einsteigerfragen

Was tun im Fehlerfall?

Wenn man die Administrationsseite noch erreicht:

Schritt 1: Alle aktivierten PlugIns deaktivieren
PlugIns->Installierte PlugIns->alle mit lauem Rand anklicken->Aktionwähöen=deaktivieren->Übernehmen
Ist der Fehler weg? Dann war es irgend eines dieser PlugIns!

Schritt 2: Thema zurücksetzen auf das einfache Thema twentysixteen
Design->Themes TwentySixteen anklicken und „Aktivieren“ klicken
Ist der Fehler weg? Dann war es das Thema!

Schritt 3: WordPress neu installieren
Dabei passiert Ihren Inhalten nichts, es wird nur wieder ein Grundzustand hergestellt:
Dashboard->Aktualisierungen->Erneut installieren (dauert ein paar Minuten)

Wenn man aber nicht mehr in die Verwaltungsseite ../wp-Admin kommt, dann muss man das WordPress händisch neu installieren.
Bitte dann einfach beim Clubtelefon anrufen.

Themenwechsel

Im Auslieferungszustand sind immer nur die Jahresthemen der letzten drei Jahre enthalten.
Es gibt aber darüber hinaus Tausende kostenlose.
Design->Themes->“neues Thema hinzufügen“
Jetzt im Menü „gustieren“ und eventuell „Nach Funktion filtern“
Zum Beispiel „Fließendes Layout“.
Wenn man den Namen kennt (z.B. Vantage), diesen in Suchmaske eingeben und dann über das Vorschaubild fahren und „installieren“ klicken.

Beider Auswahl der Themen auf den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung achten. Die Themen müssen sich laufend der aktuellen WordPress-Version anpassen. Geschieht das nicht, dann wird es irgend wann nicht mehr fehlerfrei funktionieren.

Gibt es mehrsprachige Layouts?

Man kann jedes Layout im Nachhinein mehrsprachig machen, bitte schau Dir dazu den folgenden Artikel an:
http://wp.clubcomputer.at/2015/10/sprachumschaltung/

Themenwahl

Das Thema allzu oft umzuschalten ist keine gute Idee, denn damit ist immer auch ein gewisser Gestaltungsaufwand verbunden, weil an die benützten Widgets wieder neu anordnen muss.
Die einfachen mitgelieferten Themen haben meist nur zwei Bereiche: einen Bedienungsstreifen und den Inhalt.
Alle Widgets sind diesem einen Streifen.
Bei komplexeren Themen gibt es aber mehrere Bereiche für die Widgets und da muss man sich ein bisschen damit beschäftigen, bis es so ist, wie es einem gefällt.

Welches Thema soll man wählen?

Wichtig ist, dass das Thema auf allen Endgeräten den Inhalt ohne viel Scrollen präsentiert. Die Eigenschaft, dass sich ein Layout dem Endgerät anpasst, nennt man „Responsive Layout“.
Auf der Seite wordpress.org finden Sie diese Layouts:
https://wordpress.org/themes/
-> Feature Filter -> Layout -> Responsive Layout
Wenn man dann ein Thema gewählt habt, steht dann folgender Text (Beispiel) bei den Details zu diesem Thema:

Tags:
Custom Background, Custom Menu, Featured Images, Light, Post Formats, Responsive Layout, Right Sidebar, Sticky Post, Threaded Comments, Translation Ready, Two Columns

Hier stehen weitere (technische) Details:
https://de.wikipedia.org/wiki/Responsive_Webdesign

Am einfachsten testet man das Layout so, indem man am Desktop das Browserfester absichtlich schmal machen. Dann muss sich das Layout dramatisch verändern. Bei den einfachen Themen passiert folgendes: das ganze Menü (der Widget-Bereich) verschwindet hinter drei horizontalen Stricherln, die man bei Bedarf anklickt. um das Menü wieder zu sehen,

Ich brauch unbedingt ein Menü, damit man sich zurechtfindet!

WordPress kennt zwei Arten von Inhaltselementen: Seiten (Pages) und Posts (Berichte).

  • Die Berichte sind Artikel eines Blogs, die durch Kategorien und Schlagworte organisiert werden.
  • Die Seiten sind Artikel, die man nur über Menüs ansprechen kann.

Vom Editieren des Inhalts her sind Berichte und Seiten völlig gleich. Verschieden ist die rechte Spalte.

  • Bei Berichten vergibt man eine oder mehrere Kategorien und ein oder mehrere Schlagwörter, die später zum organisierten Wiederfinden dienen.
  • Bei Seiten sagt man, auf welcher Position in einem Menü die Seite zu liegen kommt, wer also die Elternseite in einem verzweigten Menübaum ist.

Meine erste Seite

Erstelle eine Seite, zum Beispiel „ErsteSeite“ und schau Dir dann die WordPress-Seite an: Du wirst die Seite nicht sehen. Warum? Seiten werden erst sichtbar, wenn man sie über ein Menü verlinkt und dort anwählt.

Daher braucht an für die Darstellung von Seiten  ein Menü. Leg unter Design -> Menü ein neues Menü an, zum Beispiel „Hauptmenü“ und klicke die Seiten (links) an und füge sie zu dem Menü dazu. Weiters kannst Du Dir das Leben noch mit der Chekbox erleichtern: „Neue Seiten der ersten Ebene automatisch zum Menü hinzufügen“

Jetzt musst Du noch angeben, auf welcher Position im Thema das Menü zu liegen kommt. Bei den einfachen Layouts gibt es nur die Möglichkeit „Primäres Menü“ -> Menü speichern.

Damit dann das Menü auch in der Seitenleiste sichtbar wird, muss man das Menü-Widget unter Design -> Widgets .> „Individelles Menü“ nach rechts ziehen und sagen, welches von mehreren Menüs man zeigen will. Hier also „Hauptmenü“ -> Speichern.
Damit wird das Menü an der Stelle sichtbar, wo Du es hingezogen hast.

Reicht mein Webspace für die viele Themen aus?

Du hast bei ClubComptuer viel mehr Webspace als solche Themen verbrauchen. Derzeit 250 MB, die Datenbank wird nicht mitgezählt.
Was eventuell ins Gewicht fallen könnte, ist Downloadmaterial und Bilder.
Wordpress verkleinert aber ohnehin alle Bilder auf ein Webmaß.
Das alles ist am Anfang kein Problem.

Kann man Themen verändern?

Farben und Bilder lassen sich bei praktisch allen Themen anpassen und zwar so:
Dashboard->Design->Themes->Anpassen
Dort kann man einerseits alle verfügbaren Themen umschalten (ohne das zunächst wirklich zu tun aber man kann das Resultat rechts anschauen) und darunter verschiedene Parameter verändern.
Beispielsweise gibt es bei Ihrem Standardthema unter „Farben“ die Basis-Vorlagen Standard, Dunkel, Grau, Rot Gelb und einige weitere Möglichkeiten.

Wenn die Änderung OK sind, auf „Speichern“ nicht vergessen.

Bei den Schriften ist man eher eingeschränkt aber Achtung: man msss bedenken, dass keine Schrift aus dem PC-Font-Bestand verwendet werden kann (auch wenn sie auf dem PC angezeigt wird), denn man kann nie voraussetzen, dass die Schrift auch bei den vielen möglichen Usern verfügbar ist.

Man kann bei WordPress alles verändern, weil sogar ein Editor mit an Bord ist:
Themen -> Editor
Man verändert diese Dinge aber mit
Themen -> CSS bearbeiten
Ein Beispiel, wie man ein Thema anpasst (also ein eigenes Thema aus einem bestehenden Thema ableitet), wird hier bescshrieben:
http://wp.clubcomputer.at/2015/12/thema-anpassen/
Nehmen wir das StadardThema Twenty Sixteen.
Dort ist der Standard Font:

font-family: Merriweather, Georgia, serif;

Man holt sich die Datei style.css, sucht alle Vorkommen dieser Schriftart, und nimmt diese wenigen Stile und kopiert diese in die leere Datei unter Themen -> CSS-Bearbeiten.

Diese Vorgangsweise hat den Vorteil, dass die Änderung auch dann wirksam bleibt, wenn das Thema aktualisiert werden muss.

PlugIns sollten natürlich in allen Themen funktionieren. Aber dass es manchmal zu unbeabsichtigten Merkwürdigkeiten des Aussehens kommt, kann schon vorkommen.

Nicht alle PlugIns sind geeignet

Bei den PlugIns muss man beachten, dass es einerseits viele alte PlugIns gibt und anderseits auch viele Erstlingswerke, die noch nicht stabil genug sind. Das gilt auch für die Themen. Man sollte daher darauf schauen, ob der Anbieter des PlugIns eine kostenpflichtige „Pro“-Version anbietet. Das ist immer ein gutes Zeichen dafür, dass sein Produkt Kunden hat, die dafür zahlen. Für viele User ist die kostenlose Version ausreichend, und sie profitieren von der Stabilität der Pro-Version.